Klaus Burmeister

Foresight-Experte, Autor, Keynote Speaker,
Z_punkt Gründer und head of foresightlab

Profil

Der gelernte Starkstromelektriker war nach seinem Studium der Politologie an der Freien Universität Berlin am IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin tätig und hat ab 1990 das Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) in Gelsenkirchen mit aufgebaut. 1997 gründete er Z_punkt The Foresight Company, die heute zu den führenden Unternehmen für strategische Zukunftsberatung und Corporate Foresight zählt. 2014 rief er das foresightlab ins Leben.

Seit drei Jahrzehnten beschäftigt er sich intensiv mit den Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Prozess der digitalen Transformation, gesellschaftliche Umbrüche und deren aktive Mitgestaltung sind die Leitthemen seiner Arbeit. Sein Credo: Es gibt keinen Masterplan für das Neue. Antworten erfordern vernetztes Denken, ein Verständnis für systemische Zusammenhänge, neue Lern- und Kooperationsformen und Visionen für nachhaltig lebenswerte Zukünfte.

Forschungs- und Tätigkeitsfelder

  • Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik
  • Disruptionen und Paradigmenwechsel in Wirtschaft und Gesellschaft
  • Digitale Transformation: neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsmuster
  • Zukunft der Arbeit, von Städten, Mobilität, Energie, Gesundheit, Sicherheit…
  • Corporate Foresight

Beruflicher Werdegang

  • Okt. 2014: Gründung foresightlab, Düsseldorf
  • 1997 – 2014: Gründer und Managing Partner von Z_punkt The Foresight Company, Köln und Berlin
  • 1990 – 1997: Aufbau des Sekretariats für Zukunftsforschung SFZ, Gelsenkirchen
  • 1998 – 1990: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin
  • 1986 – 1998: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin

Ausbildung

  • 1981 – 1985: Studium der Politologie an der FU Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft)
  • 1978 – 1981: Studium der Politologie an der Universität Hamburg
  • 1974 – 1978: Zweiter Bildungsweg (Mittlere Reife und Abitur)
  • 1968 – 1972: Lehre als Starkstromelektriker

Publikationen (Auszug)

  • 2014: ConnectedReality 2025, Köln
  • 2013: Deutschland 2030 – Zukunftsperspektiven der Wertschöpfung, Berlin
  • 2010: Handbuch Zukunft 2010. Trends, Herausforderungen, Chancen, München
  • 2005: In the long run – Corporate Foresight und Langfristdenken in Unternehmen und Gesellschaft, München
  • 2005: Vom Personal Computer zum Personal Fabricator
  • 2004: Corporate Foresight – Unternehmen gestalten Zukunft, HH
  • 1991: Zukunftsforschung und Politik, Weinheim
  • 1988: Zukunftsmetropole Berlin, Berlin

Gründer

  • 2014 – Gründung foresightlab
  • 2010 – Gründungsidee für die Zeitschrift Zukunftsmanager in Kooperation mit dem FAZ Institut
  • 1997 – Gründung Z_punkt The Foresight Company
  • 1990 – Gründung der Zeitschrift Zukünfte
  • 1990 – Mitgründer Netzwerk Zukunft – Gesellschaft für Zukunftsgestaltung

Mitgliedschaften und Gremien

  • Netzwerk Zukunftsforschung
  • Netzwerk Zukunft – Gesellschaft für Zukunftsgestaltung
  • Verein der Freunde und Förderer der Robert-Jungk-Stiftung, Salzburg
  • Senat der Wirtschaft
  • Kuratorium des Fraunhofer Instituts für für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT
  • Fachbeirat World of Mobility der Management Circle AG
  • Arbeitskreis Zukunft der Industrie des Bundesverbands der Deutschen Industrie

Vortragsthemen

Klaus Burmeister spricht über die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive von Corporate Foresight. Thematisch deckt der erfahrene Referent ein breites Themenspektrum ab – von Arbeit über Energie und Mobilität bis hin zu Fragen der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Zukunft von Medien und Kommunikation. Bei allen Vorträgen zeigt er relevante Trendentwicklungen und Handlungsperspektiven auf. Das Aufzeigen innovativer Lösungsansätze prägt seine Ausführungen.

Themen

  • Megatrends und nachhaltige Zukunftsmärkte
  • Disruptionen und Innovationen
  • Digitale Transformation und Connected Reality
  • Neue Geschäftsmodelle und neue Wertschöpfungmuster 2030
  • Zukunft von Arbeit, Stadt, Wohnen, Mobilität, Energie Wirtschaft, Gesundheit, Sicherheit…
  • Corporate Foresight oder wie Unternehmen sich auf die Zukunft vorbereiten

Formate

  • Key Notes
  • Fachvorträge
  • Moderationen
  • Podiumsdiskussionen
  • Workshops

Referenzen (Auswahl)

  • Fraunhofer IAO – Zukunftsforum 2015: Von den Zukünften der Arbeit (2015)
  • Exop Real – Messe München: Digitale Transformation (2014)
  • F.A.Z. Institut: Connected Reality, Kongreß „Leben 3.0“ – Frankfurt (2014)
  • ISPRAT: Urbane Trends und Smart Cities, Köln (2014)
  • Dialog im Hof: Auf dem Weg in die „Connected Reality“, Köln (2014)
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? (2014)
  • SAP: Neue Arbeitswelten, Cebit, Hannover (2014)
  • DVfVM Fachkreis Versicherungsökonomie: Vernetzte Risiken, München (2014)
  • Kongress „trendforum 2013“: Trendlab: „Next Reality“,Berlin (2013)
  • Kongress „Spaces 2013“: „Arbeitswelten der Zukunft“, Hamburg (2013)
  • Hermes Dinner: Paradigmenwechsel in Wirtschaft und Gesellschaft, Berlin (2012)
  • ZVEI: Deutschland 2030 – Zukunftsperspektiven der Wertschöpfung, Mainz (2012)
  • Deutsches Global Compact Netzwerk: Megatrendsund Schwarze Schwäne…, Berlin (2011)
  • FOCUS Mobilitäts-Symposiums: Mobitopia 2030 – Die Mobilität der Zukunft, Berlin (2010)

Publikationen als Autor oder Herausgeber (Auswahl)

  • ConnectedReality 2025 – Die nächste Welle der digitalen Transformation
    Köln, 2014
  • Gestaltungsspielräume im Zeitalter der Komplexität
    Gütersloh, 2013
  • Deutschland 2030 Zukunftsperspektiven der Wertschöpfung
    Berlin, 2011
  • Handbuch Zukunft 2010. Trends, Herausforderungen, Chancen
    München, 2009
  • Vom Personal Computer zum Personal Fabricator
    Hamburg, 2005
  • Corporate Foresight Unternehmen gestalten Zukunft
    Hamburg, 2004
  • Visionen – Eine Chronik der Zukunft
    Hamburg, 1999
  • Zukunftsforschung und Politik
    Weinheim, 1991
  • Zukunftsmetropole Berlin
    Berlin, 1988

Beate Schulz-Montag

Zukunftsforscherin, Beraterin, Moderatorin, Dozentin

Profil

Beate Schulz-Montag arbeitet seit 1990 als Foresight-Expertin und -Beraterin für namhafte Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Ihr besonderes Interesse gilt der Begleitung von partizipativen und aktivierenden Prozessen der Zukunftsanalyse und -gestaltung in Organisationen. Sie ist Spezialistin für Szenariotechnik und moderiert Workshops, in denen sie holistischen Gestaltungsprinzipien folgt. Ihr Ziel ist es, Organisationen nicht nur durch fundierte Analysen besser auf die Zukunft vorzubereiten, sondern auch die nötige Handlungsenergie für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung zu erzeugen.

Beate Schulz-Montag ist seit 2015 Partnerin des foresightlab in Berlin. Darüber hinaus ist sie – gemeinsam mit Klaus Burmeister – Geschäftsführerin der D2030 gemeinnützige Unternehmergesellschaft, deren Ziel die beteiligungsorientierte Entwicklung von Open Source-Szenarien für Deutschland ist. Seit 2011 lehrt sie außerdem im Masterstudiengang Zukunftsforschung an der FU Berlin und seit 2014 im Zertifikatsprogramm Corporate Foresight an der European Business School. Im Netzwerk Zukunftsforschung engagiert sie sich für die Weiterentwicklung der Foresight-Methodik und die Etablierung von Qualitätskriterien in der Zukunftsforschung.

Beate Schulz-Montag studierte Publizistik, Politologie und Germanistik an der Freien Universität Berlin und absolvierte mehrere Ausbildungen in Moderationsmethoden für große und kleine Gruppen.

Beruflicher Werdegang

  • seit 2015: fPartnerin des foresightlab, Berlin
  • seit 2015: Geschäftsführerin der D2030 gemeinnützige Unternehmergesellschaft, Berlin
  • seit 2014: Dozentin im Zertifikatsprogramm "Corporate Foresight" an der European Business School, Oestrich-Winkel
  • seit 2011: Lehrbeauftragte für Szenariotechnik im Masterstudiengang Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin
  • 2000 – 2015: Z_punkt GmbH The Foresight Company, Köln und Berlin: verschiedene Leitungsfunktionen, zuletzt Director Foresight Research, bis 2014 auch Gesellschafterin, seit 2003 Mit-Organisation und Moderation eines Arbeitskreises aus Foresight-Verantwortlichen großer Unternehmen
  • 1990 – 2000: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IZT Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin
  • vor 1990 u.a.: Freie Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten an der FU Berlin und dem IZT, 
Redakteurin bei der Taz und freie Journalistin für verschiedene Printmedien, Fraktionsassistentin für Medienpolitik im Berliner Abgeordnetenhaus

Arbeitskreise und Netzwerke

  • Netzwerk Zukunftsforschung e.V.: Gründungsmitglied, aktives Mitglied der Arbeitskreise "Methoden" sowie der „ Standards und Gütekriterien der Zukunftsforschung“
  • Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft an der FH Potsdam: Mitglied des Wissenschafts- und Praxisbeirats
  • Z_punkt The Foresight Company: Fellow und Consulting Partner
  • Lernforum Großgruppenarbeit, Oberursel und Berlin-Community
  • Netzwerk Zukunft – Gesellschaft für Zukunftsgestaltung: Gründungsmitglied

Weiterbildungen (Auswahl)

  • Creating and Nourishing a Culture of Leadership (Birgitt Williams)
  • Holistische Moderation, Modul 2 des Genuine ContactTM Programs Whole Person Process Facilitation (Claas Wenzlik, Anna Carolline Türk, Conrad Thimm)
  • Strukturiertes Erfinden (Tom Groth)
  • Wege zum kreativen Denken: Methoden zur Ideenfindung, Problemlösung und Kreativitätssteigerung (Marion Schröder)
  • Mit Open Space Technology arbeiten, Modul 1 des Genuine ContactTM Programs Whole Person Process Facilitation (Sabine Bredemeyer und Matthias zur Bonsen)
  • Aus tieferen Quellen schöpfen. Intuitive und erlebnisaktivierende Methoden für Großgruppen-Konferenzen (Rudi Ballreich und Matthias zur Bonsen)
  • Interaktionstraining Wahrnehmen, Denken, Kommunizieren, Interagieren (Klaus Schirra)
  • Zukunftskonferenzen moderieren (Matthias zur Bonsen und Donald Schwarzenberg)

Arbeitsschwerpunkte

  • Durchführung von Public und Corporate Foresight-Projekten
  • Moderation von Zukunftsdialogen, Kreativ-, Szenario- und Visionsworkshops
  • Lehre und Weiterbildung im Bereich Foresight-Methoden
  • Begleitung von Strategie- und Innovationsprozessen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen
  • Holistische Organisationsberatung
  • Themen: Globale Herausforderungen, Zukunft der Arbeit, Digitalisierung, Urbane Zukünfte, Zukunft des Ökolandbaus, Gesellschaftlicher Wandel
  • Branchenexpertise: IT/Telekommunikation, Mobilität (Luftfahrt, Automobil, E-Mobility, Bahn), Handel, Tourismus, Messe, Süßwaren, Land-, Holz- und Forstwirtschaft, Bundeswehr, Landes- und Bundesministerien

Publikationen (Auswahl)

  • Thimm, C., Schulz-Montag, B. (2016): Wo und wie bietet Ökolandbau Chancen in Niedersachsen. Ergebnisse einer Mitmachtagung für konventionelle und Bio-Landwirte, Verarbeiter und Händler am 18. März 2016 in Verden an der Aller, Berlin
  • Gerhold, L., Holtmannspötter, D., Neuhaus, C., Schüll, E., Schulz-Montag, B., Steinmüller, K., Zweck, A. (Hrsg.) (2015): Standards und Gütekriterien der Zukunftsforschung. Ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Zukunft und Forschung, Band 4. Wiesbaden, Springer VS
  • Schulz-Montag, B.: Transferierbarkeit und Kommunikation der Ergebnisse. In: Gerhold, L. et al. (Hrsg.) (2015): Standards und Gütekriterien der Zukunftsforschung. Ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Zukunft und Forschung, Band 4. Wiesbaden, Springer VS
  • Daheim, C., Neef, A., Schulz-Montag, B., Steinmüller, K. (2013): Foresight in Unternehmen. Auf dem Weg zur strategischen Kernaufgabe. In: Popp, R., Zweck, A. (Hrsg.): Zukunftsforschung im Praxistest. Zukunft und Forschung Band 3. Wiesbaden, Springer VS
  • Gerhold, L., Holtmannspötter, D., Neuhaus, C., Schüll, E., Schulz-Montag, B., Steinmüller, K., Zweck, A. (Hrsg.) (2015): Standards und Gütekriterien der Zukunftsforschung. Ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Zukunft und Forschung, Band 4. Wiesbaden, Springer VS
  • Schulz-Montag, B.: Transferierbarkeit und Kommunikation der Ergebnisse. In: Gerhold, L., Holtmannspötter, D., Neuhaus, C., Schüll, E., Schulz-Montag, B., Steinmüller, K., Zweck, A. (Hrsg.) (2015): Standards und Gütekriterien der Zukunftsforschung. Ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Zukunft und Forschung, Band 4. Wiesbaden, Springer VS
  • Daheim, C., Neef, A., Schulz-Montag, B., Steinmüller, K. (2013): Foresight in Unternehmen. Auf dem Weg zur strategischen Kernaufgabe. In: Popp, Reinhold , Zweck, Axel (Hrsg.): Zukunftsforschung im Praxistest. Zukunft und Forschung Band 3. Wiesbaden, Springer VS
  • Burmeister, K., Schulz-Montag, B. (2009): Corporate Foresight. Praxis und Perspektiven. In: Popp, Reinhold, Schüll, Elmar (Hrsg.): Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung. Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Berlin, Heidelberg, Spinger Verlag
  • Schulz-Montag, B./ Müller-Stoffels, M.: Szenarien – Instrumente für Innovations- und Strategieprozesse. In: Falko E. P. Wilms (Hrsg.) (2006): Szenariotechnik. Vom Umgang mit Zukunft. Bern, Haupt
  • Burmeister, K. / Rodenhäuser, B. / Schulz-Montag, B. (2005): Die Mitte lebt! Neue Konsummuster. Hamburg, Gruner + Jahr
  • Burmeister, K. / Neef, A. / Schulz-Montag, B. (2004): Innovation und Gesellschaft. Deutschland im Jahr 2020. In: Steinmeier, Frank-Walter / Machnig, Matthias (Hrsg.): Made in Germany '21. Hamburg, Hoffmann und Campe
  • Schulz-Montag, B. (2003): Die Rückkehr zum "richtigen Maß". Möglichkeiten, konstruktiv mit ausbleibendem Wachstum umzugehen. In: ChangeX / 3.3.2003
  • Schulz-Montag, B. (2001): Die Gesellschaft als Wissensgesellschaft - Herausforderungen und Perspektiven. In: Development and Perspectives No. 1.
  • Schulz, B., Staiger, U. (1993): Flexible Zeit, flexibler Ort - Telearbeit im Multimedia-Zeitalter. Weinheim, Beltz Verlag

Haben Sie Fragen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie ein Projekt im Bereich Corporate Foresight planen. Wir beraten Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer Ideen.

Kontakt aufnehmen